Meine Jordanien Reise im November 2017 war recht spontan, ich hatte noch einige Urlaubstage übrig und wollte nochmal in die Wärme. Da hat es sich angeboten, dass eine neue Billigflug-Verbindung gestartet ist und ich auf ein entsprechendes Schnäppchen gestoßen bin.

Wadi Rum und Petra hatten schon lange Zeit eine gewisse Anziehungskraft auf mich, umso schöner war es beides mit meinen eigenen Augen zu sehen. Am Ende wurden meine Erwartungen sogar übertroffen und kann beides nur wärmstens empfehlen.

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Reiseroute

Stationen

Wadi Rum

Die Gegend hat in vielen Filmen schon für andere Planeten hergehalten und wenn man dort ist weiß man auch warum: Sand soweit das Auge reicht und teilweise obskure Gesteinsformationen. Ich würde eine Übernachtung in einem der zahlreichen Camps in Mitten der Wüste und eine ganztägige Jeeptour empfehlen, beides war für mich ein atemberaubender Einstieg in den Jordanien Trip.

Wadi Musa

Das Tor zu Petra. Die Stadt ist an einem Hang gelegen, so dass manch eine Unterkunft recht weit weg vom Eingang ist, was man bei der Wahl Herberge beachten sollte. Neben Petra gibt es auch noch einige andere Sehenswürdigkeiten in nahem Umkreis, so dass sich man hier leicht mehrere Tage verbringen kann. Ich hab 2 volle Tage in Petra verbracht, bin an diesen 40-50km gelaufen und hätte bestimmt noch mehr sehen können, man sollte also Zeit mitbringen. Es lohnt sich in jedem Fall, mal abgesehen von "Petra at Night", was ich nicht weiterempfehlen kann.

Amman

Jordaniens Hauptstadt kam mir wie viele andere arabische Städte vor, dadurch aber eben leider auch nichts außergewöhnliches. Klar hat es einige Bauwerke die man besichtigen kann, würde dafür aber keinen Umweg machen und sollte man nur wenig Zeit haben, sollte man eher woanders mehr Zeit einplanen. Auf der Reise war Amman definitiv im Schatten von Wadi Rum und Petra, wobei ich dazu sagen muss, dass ich nicht in Jerasch war, was aber auch nochmal etliche Kilometer entfernt und ja nicht Amman ist.

Aqaba

Aus meiner Sicht eine eher unspannende Stadt und hätte ich keinen frühen Flug erwischen müssen, wäre ich dort vermutlich auch nicht abgestiegen. Prinzipiell hat Aqaba zwei große Vorteile: Man kommt durch den Flughafen und die Grenze zu Israel gut hin bzw. weg, und es liegt am Roten Meer, was es für Bade- oder Tauchurlauber interessant macht. Eine Nacht hat für mich in jedem Fall ausgereicht.

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Die Felsenstadt Petra hat mich schon seit dem Zeitpunkt fasziniert, als ich sie zum ersten Mal in Indiana Jones und der letzte Kreuzzug gesehen habe, dementsprechend stand sie schon auch schon länger auf meiner Reiseliste. Wer auch mit dem Gedanken spielt, sich Petra, oder eine andere der vielen Sehenswürdigkeiten in Jordanien anzuschauen, de...