Zusammen mit zwei Freunden bin ich im Juni 2012 zu einer 19tägigen Campingtour in den Süden Islands aufgebrochen. Unser ursprünglicher Plan war es die Insel einmal zu umrunden, aber die Rechnung hatten wir ohne die Busgesellschaft gemacht und nicht an einen Mietwagen gedacht.

Island gehört in jedem Fall zu den Reisen, an die ich mich gerne zurückerinnere und die dortige Natur ist einfach atemberaubend. Auch wenn es sicherlich eines der Ziele ist, die häufig empfohlen werden, kann ich mich nur anschließen und irgendwann setze ich meine Füße wieder auf diese Insel, dann aber mit Mietwagen^^

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Reiseroute

Stationen

Reykjavik

In der Hauptstadt wohnen über die Hälfte von Islands Einwohnern, es ist also vergleichsweise viel los. Architektonisch gibt es hier etliches zu entdecken. Neben typisch Skandinavischen Holzhäusern gibt es auch viele moderne Bauwerke wie die Hallgrímskirkja, das Konzerthaus Harpa oder das Perlanmuseum. Zudem ist Reykjavik natürlich auch in den meisten Fällen Ausgangs- und Endpunkt jeder Islandreise, auch wenn es ca. 50km vom internationalen Flughafen entfernt ist.

Landmannalaugar

Dieses atemberaubende Gebiet liegt im Hochland Islands und bietet eine Vielzahl von Wanderrouten rund um Lavafelder, heiße Quellen und außerirdisch anmutendem Gelände. Selbst wenn man nicht viel wandern möchte, kann ich diesen Flecken Natur sehr empfehlen.

Laugavegur

Der etwa 50km lange Fernwanderweg gehört zu den bekanntesten in Island und das zu Recht. Bei 23h Sonnenschein im Sommer und der Möglichkeit diesen in beide Richtungen zu laufen, sind wir auf wenig Menschen gestoßen, so dass es trotzdem das Gefühl hatte mitten in unberührter Natur zu sein.

Skógar

Prinzipiell hätten wir den Laugavegur um 1-2 weiter Etappen bis in dieses kleine Dorf verlängern können, hatten uns aber für die “normale” Variante entschlossen. Wäre aber bestimmt auch schön gewesen ;) Highlight der Siedlung ist aus meiner Sicht der Skógafoss und das Zelt direkt daneben aufzuschlagen war faszinierend.

Vík í Mýrdal

Dieses kleine Dorf ist szenisch zwischen schwarzen Stränden und “etwas” Gebirge gelegen. Die Gegend ist definitiv ein Besuch wert. Zur Gesteinsformation vor der Küste, kann man eine Bootstour unternehmen um die dort nistenden Papageientaucher zu sehen. Zudem ist die Formation, der Reynisdrangar, einer Legende zufolge eine Trollhand ;)

Skaftafell Nationalpark

Da er recht nahe an der Ringstraße gelegen ist, ist er sehr einfach zu erreichen und bietet einen guten Ausgangspunkt für Gletscherwanderungen oder dem Svartifoss Wasserfall, den ich mir deutlich größer vorgestellt hatte ;)

Thingvellir

Neben Geysir und Gullfoss eines der Highlights der Goldenen Circle Tour, die vermutlich jeder Island-Tourist unternimmt. Wir haben in Thingvellir unsere Zelte aufgeschlagen um dort noch etwas mehr Zeit zu verbringen. Abgesehen von den vielen Mücken, eine traumhafte Landschaft mit beeindruckender Historie und zusätzlich treffen sich hier die eurasische und amerikanische Erdplatten.

Artikel über Island

Zurück in die Dunkelheit

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Zweiter Stopp auf dem Golden Circle ist Geysir, Namensgeber der Geysire. Also so ein Wasserspritzdingens das sich auflädt und dann Wusch macht 😀

Im Wald gestrandet

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Wie schon erwähnt hatten wir den Plan der Inselumrundung aufgegeben, doch was sollte man mit den restlichen Tagen auf der Insel machen? Wir sind erst einmal wieder Richtung Reykjavik gefahren, weil von dort alle Busse losfahren und man zu Orten, die auf der einen Busroute liegen, schlecht zu einem anderen Ort kommt der nicht auf der selben Bus...

Ice Ice Baby

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Am nächsten Morgen war ich wider Erwarten immer noch in Skaftafell 😉

vs das unerträgliche Gebrüll der Vögel

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Am nächsten Tag ist dann auch endlich wieder ein Bus von Vik gen Osten gefahren, den wir gerne genommen haben. Denn in Vik war es ehrlich gesagt nicht wirklich spannend. Nächstes Ziel war der Skaftafell Nationalpark, ein gutes Stück entfernt. Dementsprechend war die Busfahrt ziemlich lange. Während der Fahrt wurde uns noch mal vor Augen geführ...

Typisch Isländisches Essen

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Von Skogar aus ging es in das von der Landkarte angepriesene „Handels- und Kulturzentrum der Region“ welches den Namen Vik trägt. Das Kaff hat knapp 300 Einwohner, eine Tankstelle und einen größeren Supermarkt…die Beschreibung hat also nicht zu viel versprochen 😀

Überall Wasserfälle

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Der Wanderweg war hinter uns, daher hätte ich zur Abwechslung mal ausschlafen können. Die Sonne schien aber etwas dagegen zu haben, denn das Zelt hatte sich bei nun strahlendem Sonnenschein aufgehitzt… das Wetter scheinte echt etwas gegen mich zu haben :/

im Auenland

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Der dritte Tag auf dem Laugavegur begann recht früh, wobei uns das eigentlich egal war. Schließlich ging die Sonne ja nicht unter und wir konnten los wann immer wir uns fit gefühlt haben und so kam es, dass wir gegen 7.00Uhr aufgebrochen sind. Von der Hütte führte ein kleiner Trampelpfad hinein in das schwarze Aschemeer in dem man sich teilwe...

vs Flüsse

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Der nächste Tag auf der Laugavegur-Wanderung begann wie der vorherige endete, eingemummelt in den warmen Schlafsack während man draußen das Wasser vom Himmel tropfen hörte. Aber irgendwann muss es auch weitergehen und es tat sich eine Aufbruchstimmung im Zimmer breit, so haben auch wir unsere Sachen gepackt und sind weiter gezogen. Zuvor natü...

vs Schnee und Regen

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Die Nacht in Landmannalaugar war katastrophal: lang andauernder Regen und der stürmische Wind haben die Temperatur deutlich gesenkt. Zudem hatte sich unter dem Zelt, wegen der Schutzplane, ein kleiner See aufgestaut, so dass ich schon deutliche Feuchtigkeit an den Füßen spürte. Entsprechend kurz war der Schlaf, aber damit hab ich ja sowieso me...

vs heiße Quellen

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Nach dem Bus-Fiasko am Vortag ging dann aber alles rund und in einem höher gelegten Gefährt wurde das nächste Ziel Landmannalaugar angesteuert. Die erste Zeit fuhren wir eine ganz normalen Straße entlang, irgendwann bog der Busfahrer dann in eine Seitenstraße ein, an der auch schon einige „Achtung, nur Allradantrieb“-Schilder standen. Beim Eins...

vs Fernbusse

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Camping war für mich Neuland, so doof beim Zeltaufstellen hab ich mich jedoch nicht geschlagen und gegen Ende des Trips ging das Auf- und Abbauen sehr fix, auch wenn es einem schon auf die Nerven ging ^^ Der Reykjaviker Zeltplatz war für den Start sehr gut und auch toll gelegen. Es gab relativ viel Platz, nicht so viele Unebenheiten im Rasen,...

vs Fluggesellschaft und Tageslicht

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Unser Flug ging spät abends und sollte eigentlich ein Direktflug sein, aber 2 Wochen vor dem Start meinte die Fluggesellschaft diesen stornieren zu müssen, in der Absagemail war lediglich ein Hinweis, dass man sich melden soll…Super Service und Auftakt einer nicht ganz unbürokratischen Anreise. Nach einem längeren Telefongespräch wurden wir d...

Auf zur Insel aus Feuer und Eis

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Mein letzter Blogbeitrag ist schon ziemlich lange her, was mit unter an chronischem Zeitmangel liegt. In der Zwischenzeit bin ich nach Berlin umgesiedelt, wo ich geschäftlich ziemlich verplant bin und mich aber nebenher auch noch ganz gut eingelebe. Ist schon eine Umstellung zum Kelterner- bzw. Pforzheimer Lebensstil, aber ok das war mir eigen...