Johannes Ganzenmüller

Kirgistan

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau und werde ich mit Bildern von der Reise ergänzen, sobald ich diese fertig habe.

Zentralasien ist nicht die typische Urlaubsregion und daher habe ich im Vorfeld der Reise etliche Fragen dazu bekommen, wo Kirgistan überhaupt liegt. “Zwischen Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und China” hat es oft auch nur bedingt besser gemacht.

Warum es nach Kirgistan ging, war hingegen leichter erklärt: Ein Freund hat vor etlichen Jahren dort gelebt und wollte wieder hinreisen. Pandemiebedingt wurde die Reise in den letzten Jahren immer wieder verschoben, aber dieses Jahr standen die Zeichen gut und zu so einer Gelegenheit sage ich nicht Nein ;)

Bei meiner Recherche rund um das Land ist mir aufgefallen, dass es erstaunlich viele Leute gibt, die es mit dem Fahrrad bereisen. Wir haben stattdessen ein 4x4-Fahrzeug vorgezogen und das hat es an vielen Stellen auch gebraucht. Zwar werden einige Straßen von ausländischen Investoren (wie dem chinesischen Staat) grundlegend saniert und in Schuss gehalten, aber eben auch nur die, die zum Transport von Waren wichtig sind. Kommt man von diesen “Hauptstraßen” ab, findet man sich in einem Feld von Schlaglöchern oder auf einem Wiesenweg wieder.

In vielen Punkten hat mich das Land sehr an Georgien erinnert, was teilweise sicherlich an der ähnlichen Vergangenheit als ehemalige Sowjetische Republik liegt. Jemand der an “Lost Places” interessiert ist, wird in jedem Fall auf seine Kosten kommen, denn verlassene und heruntergekommene Gebäude gibt es in Unmengen. Was es ebenfalls in Unmengen gibt, sind Statuen und Denkmäler. Beispielsweise vom Nationalhelden Manas, über Lenin-Büsten, bis hin zu alten MiG-Kampfflugzeugen, Panzern oder auch einfach mal einem alten Lastwagen.

Landschaftlich hat das Land viel zu bieten, was du sicherlich an den Bildern sehen kannst: endlose Steppen, saftige Wiesen inmitten von rotem Sandstein oder auch blaue Gebirgsseen. Quasi ein Paradies für Naturliebhaber.

Die Kommunikation war mit Englisch einige Male zwar etwas schwierig, hat im Großen und Ganzen aber gut funktioniert. Kirgisisch- oder Russisch-Kenntnisse sind in jedem Fall von Vorteil, auch weil es in vielen Restaurants nur Karten in diesen Sprachen gibt.

Reiseroute

Stationen

Bischkek

Bosteri

Karakol

Bokonbayevo

Naryn

Tasch Rabat

Songköl

Susamyr