Japan zu bereisen war schon immer ein großer Wunsch meiner Freundin und auch auf meiner Reiseliste stand es seit Ewigkeiten. Im April 2017 war es dann so weit und wir sind zur Kirschblüte ins Land der aufgehenden Sonne geflogen.

Mit dem Japan Rail Pass im Gepäck ging es drei Wochen quer durchs Land. Der Pass ist zugegebener Weise nicht ganz billig, aber für uns hat er sich in jedem Fall rentiert, denn auch Einzeltickets für die Züge sind nicht wirklich billig. Japan ist generell kein günstiges Reiseland, sehr viel teurer als Europa ist es uns ehrlicherweise aber auch nicht vorgekommen.

Rückblickend war es genau das, was wir uns vorgestellt haben: Ein Misch aus Tradition und Moderne mit “einem Hauch” von Verrücktheit. Für meinen Geschmack vielleicht zu viel Stadt und zu wenig Natur, aber das hat man ja eigentlich selbst in der Hand.

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Reiseroute

Stationen

Tokio

Vermutlich hätte man die ganze Zeit in Tokio verbringen können und hätte immer noch nicht alles gesehen. In den 5 Tagen, in denen wir dort waren haben wir zwar vieles gesehen, aber die Stadt ist enorm groß und jeder Stadtteil ist sicherlich ein Besuch wert. Von alten Tempelanlagen bis zu riesigen Einkaufszentren und Katzencafes gibt es eigentlich nichts, was es in Tokio nicht gibt.

Fujiyoshida

Der Berg, oder genauer gesagt Vulkan, Fuji ist das Wahrzeichen von Japan und ziemlich fotogen, von daher wollte ich zumindest einen Tag Halt am Fuße machen und ein paar Bilder knipsen. Leider hatten wir die Rechnung ohne das Wetter gemacht, denn durch einen Schneesturm war die Sichtweite sehr gering und so wurde es zu einem Ruhetag im Onsen.

Matsumoto

Vorallem die imposante Burg ist sehenswert, ansonsten gibt es eigentlich nicht viel zu sehen. Wir haben dort Zwischenstopp gemacht um in einem traditionellen Gasthaus, einem sogenannten Ryokan, zu übernachten. Und ich muss sagen, ein normales Bett ist mir schon lieber :D

Nagano

Der Austragungsort der olympischen Winterspiele 1998 bietet neben dem Zenko-Tempel und einer Burg auch eine sehr schöne Altstadt und ist Ausgangspunkt zu einem Schneeaffen-Park, den ich in jedem Fall besuchen wollte.

Kusatsu

Dieser kleine Kurort ist durch seine heißen Quellen bekannt, die leider auch den Nachteil mit sich bringen, dass ein schwefeliger Geruch allgegenwärtig ist. Abgesehen davon ist der Ort sehr traditionell und war eine wohltuende Abwechslung zu den doch eher hektischen Großstädten.

Osaka

Osaka war, denke ich, meine Lieblingsstadt auf der Reise, zudem ist sie gut gelegen, so dass man sie als Ausgangspunkt für etliche Tagestrips nutzen kann. Durch die Shinkansen-Züge kommt man schnell in anderen Städte und die Unterkünfte in Osaka waren deutlich günstiger als zB im ca. 30min entfernten Kyoto. Einen Ausflug ins nahe gelegene Himeji sollte man sich nicht entgehen lassen.

Hiroshima

Mir hat der Umgang der Stadt mit seiner Geschichte gefallen, sicherlich ist sie ein Mahnmal der Kriegsgeschichte, aber es ist nicht sehr bestimmend und der Friedensdenkmal, wie auch der Friedenspark, sind gut integriert. Zusätzlich gibt es auch etliche andere Sehenswürdigkeiten die es sich lohnt anzusehen, Pokemon-Center inklusive :D