Georgien war bisher mein vielleicht spontanster Trip: Im Juni 2018 hab ich entschieden meinen Arbeitgeber zu wechseln, mit zwei Wochen Kündigungsfrist und als mit meinem neuen Job alles unter Dach und Fach war, ist mir aufgefallen, dass ich noch etwa zwei Wochen Resturlaub habe. Wieso also nicht nochmal wegfahren um mit frischem Kopf zu starten, nach etwas Suche bin ich auf preiswerte Flüge in ein Land gestoßen in dem ich noch nicht war und das landschaftlich eindrucksvoll aussah. Das war genau was ich wollte und ich wurde nicht enttäuscht: Georgien bietet schöne Landschaften, sympathische Menschen und gutes Essen. Definitiv zu empfehlen!

Ich hab in den 9 Tagen bei weitem nicht alles gesehen und erlebt was das Land zu bieten hat und würde es in jedem Fall wieder bereisen.

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Reiseroute

Stationen

Tiflis

Tbilisi, wie die Hauptstadt in der Landessprache heißt, bietet eine Mischung vieler Baustile, Kulturen und Attraktionen. In der Altstadt findet man windschiefe Gebäude neben prunkvollen Kirchen, Moscheen, Thermalbädern oder modernen, teils abstrakten Bauwerken. Ich hab mich dort sehr wohl gefühlt und man kann in jedem Fall mehrere Tage verbringen ohne dass es einem langweilig wird ;)

Stepanzminda

Oder Kazbegi, wie man den Ort auch noch bezeichnet, ist ein kleines Bergdorf im Norden von Georgien und besonders wegen der Dreifaltigkeitskirche bekannt, die szenisch auf einem Berg die Gegend überblickt. Prinzipiell kann man den Ort und die Kirche auch als Tagesausflug von Tiflis aus besuchen, aber da es auf der etwa 3 Stunden langen Strecke weitere schöne Stopps gibt, würde ich mindestens eine Nacht in Stepanzminda empfehlen. Für Naturliebhaber bietet die Gegend auch noch viele weitere Wanderwege, so dass man auch leicht eine Woche dort verbringen kann.

Mzcheta

Der Ort ist eigentlich ein typischer Tagesausflug von Tiflis aus, ich habe dort jedoch auf meinem Rückweg von Kazbegi Halt gemacht. Wie man es auch macht, es ist in jedem Fall ein Besuch wert. Neben einer kleinen, mittelalterlichen Altstadt inklusive burgähnlicher Kathedrale, gibt es auch im Umkreis ein paar schön gelegene Kirchen. Vom Dshwari-Kloster kann man zudem auf den Zusammenfluss zweier Flüsse schauen, die meist unterschiedliche Farben haben.

Kutaissi

Neben Tiflis war Kutaissi die zweite Stadt, die ich als Ausgangspunkt für Tagestrips genutzt habe. Wären meine Flüge nicht von und nach Kutaissi gewesen, hätte ich sie vermutlich übersehen, was sehr Schade gewesen wäre, denn es ist eine kleine gemütliche Stadt die auch selbst einiges zu bieten hat und von der man aus einige Tagestouren machen kann. So ging es von da aus zu diversen Klöstern und Kirchen sowie zu einer Tropfsteinhöhle und einem Nationalpark.