Da die bisherigen Reisen vor allem nach Europa und Asien gingen, wollten wir uns 2019 einmal den amerikanischen Kontinent anschauen und so ging es für knapp 3 Wochen im April/Mai nach Belize.

Belize liegt eingekesselt von Guatemala und Mexico in Zentralamerika und hat mir zuvor überhaupt nichts gesagt, war aber eine Empfehlung eines Bekannten und nach etwas Recherche klang es quasi nach allem, was wir sehen wollten: Strand, Mayaruinen und “Regenwald”.

Ein Vorteil von Belize ist, dass es das einzige Land in der Region ist, in dem Englisch die Hauptsprache ist und man daher um Spanisch lernen herumkommt ^^ Das Land ist nicht sehr gross, so dass man es schnell durchqueren kann, zumindest wenn man in der Nähe der asphaltierten Hauptstrasse bleibt und es bietet eine enorme Vielfalt. Ich würde in jedem Fall wieder dort hin reisen.

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Reiseroute

Stationen

Caye Cauker

Das Motto der Insel lautet "Go Slow" und es war ideal um nach einer ewig langen Anreise im Land und Klima anzukommen. Neben dem Eintauchen ins Inselleben ging es auch ins Korallenriff zu Rochen, Haien und vielen anderen Fischen. Nur lernen wir es scheinbar nicht uns ausreichend einzucremen und so endete der Ausflug mit dem bisher schlimmsten Sonnenbrand den ich im Leben hatte. In jedem Fall eine sehr entspannte Insel auf der man einige Tage verbringen kann.

Orange Walk Town

Unser Halt in Orange Walk Town war kurz, denn wir haben dort nur gestoppt um uns die Maya-Ruinen von Lamanai anzuschauen. Da wir etwas ausserhalb genächtigt haben, fällt es schwer etwas zur Stadt zu sagen. Das was wir gesehen haben, war jedoch gut und man hätte bestimmt dort noch den ein oder anderen Tag verbringen können, aber irgendwo muss man Prioritäten setzen. Die Lamanai-Tour ist aber empfehlenswert.

San Ignacio

Meine Lieblingsstation auf der Reise, denn zum einen fand ich die Stadt sehr gemütlich und zum anderen ist sie Ausgangspunkt für etliche Abenteuer, sei es die Erkundung von mehreren Maya-Ruinen oder zur spektakulären ATM-Höhle. Zugegeben ist sie schon etwas touristisch, aber das nicht übertrieben und wie erwähnt nicht grundlos. Insgesamt waren wir 6 Nächte dort, und langweilig wurde es nie.

Placencia

Zum Abschluss der Reise wollten wir noch ein paar Tage am Strand bzw. an der Küste verbringen und haben uns eine Villa nahe Placencia gebucht, als auch zwei Tage in der Stadt verbracht. In dem Gebiet gibt es vermehrt grössere Resorts, so dass sich alles eher an Pauschal- oder All-Inkl-Touristen ausrichtet, aber auch eine gemütliche Stadt in der man gut und gerne Zeit verbringen kann und etliche Wassersportmöglichkeiten bietet. Da wir schon in Caye Caulker schnorcheln waren, ging es stattdessen zum Ziplining.

Belize City

Die ehemalige Hauptstadt hat nicht den besten Ruf. Wir haben uns daher dafür entschieden sie auszulassen und die letzte Nacht etwas ausserhalb in einem AirBnB zu verbringen. Freunde des Gastgebers haben uns vom Busbahnhof abgeholt und anschliessend etwas durch die Stadt gefahren, so dass wir doch noch ein paar Highlights sehen konnten. Ich hab in jedem Fall nicht das Gefühl etwas verpasst gehabt zu haben.