Golfen in St. Andrews

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Von Stirling ging es dann wieder mal mit einem normalen Reisebus nach St. Andrews, die Geburtsstadt des Golfens und den Kennenlernort von William & Kate, ohhh wie romantisch xD. St. Andrews ist ein ziemlich kleiner Ort und besitzt eine sehr bekannte Uni, an der auch eine Freundin von mir zu der Zeit studierte und die ich daher besuchte. Immer wieder toll wenn ich etwas Angenehmes mit etwas Angenehmen verbinden kann^^

Das die Leute in und um St. Andrews scheinbar verrückt nach Golf und gut betucht sind, fällt relativ schnell auf. Wenn nicht an den Autos oder den Geschäften, dann spätestens an den vielen Golfplätzen 😉 Jetzt bin ich nicht wirklich ein begnadeter Golfer und hatte dafür auch noch nie sonderlich viel übrig, mal abgesehen von der Comedyshow die es früher mal gab…ohje ist das ewig her… na ja jedenfalls hab ich dann doch noch zusammen mit Kerstin und ihrem Freund das „Eisen geschwungen“, wie man das im Fachjargon so sagt…glaub ich zumindest 😀

Am Ortseingang ist eine Golfanlage in Miniaturformat, also mit Minigolfschlägern aber ohne die komischen Hindernisse, sondern auf richtigem Gras. Leider gab es da keine Buggys oder Caddies, aber dafür war es deutlich billiger und ich durfte auch ohne karierte Hose, Polohemd mit hochgestelltem Kragen, Pullunder und speziellen Schuhen auf das „Green“. So doof hab ich mich auch gar nicht angestellt, aber die Profi-Omis hinter uns hatten es schon deutlich besser drauf 😉

Am nächsten Tag wollte ich mir die Gegend rund um St. Andrews etwas genauer anschauen und bin daher erstmal mit einem Bus ein paar Kilometer gefahren um die dann anschließend an der Küstenlinie wieder zurück zu laufen. Und die Gegend war schon komplett anders wie zuvor in den Highlands. Fife, so der Name des Distrikts, ist stark von Landwirtschaft geprägt weswegen überall blühende und wuchernde Felder, sowie eine Vielzahl von Farmtieren waren. Zwischendrin natürlich immer mal wieder ein Golfplatz^^.

Wieder zurück in St. Andrews musste ich die Studenten mal vom Unistress befreien und zum Grillen bewegen. Da es keinen richtigen Grill gab, musste mal wieder ein Einweggrill herhalten und mal wieder hat der Klump nicht so toll funktioniert, aber immerhin hat‘s für die erste Runde gereicht. Für die folgende musste dann wieder die Pfanne herhalten, immer mit dem Blick nach draußen, denn fiese, hungrige Möwen lauern überall in dem kleinen Küstenort. Garstige kleine Biester…

 

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